VHF ohne Wärmebrücken

INNOFIXX

Bauphsikalische Hintergründe der vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Alle hinterlüften Fassaden sind der Witterung ausgesetzt, wobei die Verankerungen die Spannungen und die Lasten an den tragenden Untergrund übertragen müssen. Aufgrund der unterschiedlichen Befestigungsarbeiten sowie der mäßigen Ausführungsqualitäten kam bzw. kommt es immer wieder zu Schadensbildern.

Witterungseinflüsse der vorgehängten Fassade

Bauphysik der hinterlüfteten Fassade

Die Baustatik beschäftigt sich mit dem Gleichgewicht und Formerhaltung bei Tragewerken; sie ist primär nicht auf die Erklärung der `mechnisch-dynamischen`Phänomene, sondern auf deren Anwendung in der Bautechnik ausgerichtet. Begriffe wie Tragsicherheit, Festigkeit, Verformung, Wärme, Feuchte, Luft, Schall, Licht, Brand stehen im Vordergrund. Bei hinterlüfteten Fassaden muss die Unterkonstruktion die vorgehängte Bekleidung tragen. Sie wird durch Wärmedämmung hindurch im Tragwerk verändkert.

Dabei entstehen wärmetechnische Schwachpunkte, sogenannte punktuelle oder z. T. lineare Wärmebrücken

Um diese Wärmebrücken und deren Auswirkungen zu erfassen, gab es bereits in der Vergangenheit mehrfache Forschungen und Berechnungen. Dies erfolgte u. a. in einer Forschungsarbeit mittels eines Finiteelemente-Rechenprogramms unter Berücksichtigung der Materialien und Konstruktionsdetails die Auswirkungen bei der hinterlüfteten Fassaden untersuchte. Diese Arbeit wurde von europäischen Material-Prüfanstalt (EMPA) bestätigt.

Unterkonstruktionen als Wärmebrücken

Untersuchungen der EMPA im Rahmen des Projektes´hinterlüftete Fassaden` in Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsverbänden, deckten Lücken in der praktischen Umsetzung in Bezug auf Materialwahl, Verarbeitungsqualität und Gebrauchstauglichkeit der auf dem Markt erhältlichen Produkte auf. Es zeigte isch, dass die Verbindung Bekleidung – Tragkonstruktion sowohl der Planung als auch in Materialisierung/Ausführung eines besonderen Augenmerks bedarf. Da Wärmeverluste durch die Gebäudehülle beim Gesamtenergieverbrauch eines Gebäudes eine zentrale Rolle spielen, wurde in der Folge das Projekt „Wärmebrücken von hinterlüfteten Fassaden“ untersucht. Nach DIN EN1991-1-1 (Eurocode 1 Einwirkungen auf Tragwerke, Eigenlasten)

5 Konstruktionen der Wärmebrücken in vhF

Es Wurden 5 Konstruktionen untersucht:

  • Ungestörtes WDVS
  • Lattenkonstruktion einfach, gekreut
  • Stahlkonsolen, mit und ohne Thermostop, warmseitig
  • Aluminiumkonsolen
  • Aluminiumkonsolen, mit und ohne Thermostoff, warm- und kaltseitig

Untersuchungsbericht der EMPAUntersuchungsbericht der EMPA

Wie dem Untersuchungsbericht der EMPA zu entnehmen ist, sind hohe Wärmeverluste u.a. bei klassischen ALU-Unterkonstruktionen auch mit Thermostop, vorhanden.

Bis zu 2% Zusatzverlust bei ALU Unterkonstruktionen und 1% bei Stahlunterkonstruktionen.

Neue Innovationen der INNOFIXX lösen die o.g. Probleme der Wärmebrücke.

Mit der neuen patentierten Entkopplungsplatte HTP und der patentierte Fassadendübel (Abstanddübel) besitzen keine bis sehr geringe Wärmebrücken von 2-3%.

Nach der EnEV dürfen punktförmige Wärmebrücken, wie z.B. der INNOFIXX-Fassadendübel, bei der Berechnung der Wärmebrücken vernachlässigt werden. Die neue HTP Entkopplungsplatte ist passivhausgeeignet.